Kategorie: Kraftstation

Oberkörpertraining zu Hause, ohne Bohren und ohne Studio. Die Rahmen bestehen aus pulverbeschichtetem Karbonstahl und tragen je nach Modell 120 bis 540 kg, also mit Reserve über dem eigenen Körpergewicht. Damit gehen Klimmzüge für Latissimus und Bizeps, Dips für Trizeps und untere Brust, Beinheben für die Bauchmuskulatur und Liegestütze für Schultern und Rumpf; an den Zugstationen kommen Latzug und Rudern mit einstellbarem Gewicht dazu. Welches Gerät zu Ihnen passt, hängt an Ihrer Raumhöhe und Ihrem Gewicht.

Skala mit drei Höhenbereichen von 154 bis 239 cm und drei Tragkraftstufen 120, 150 und 200 kg mit markierter Reserve

In drei Fragen zum passenden Modell

1. Körpergewicht oder einstellbares Gewicht?
Nur mit dem eigenen Körpergewicht trainieren Sie am Klimmzugturm, also am klassischen Power Tower. Mit einstellbarem Zuggewicht arbeiten die Latzugstation und das Kabelzug-Set. Wenn Sie nur Dips und Beinheben brauchen, reicht die P202 Profi Dip-Station, sie ist niedriger und braucht weniger Platz.

2. Wie hoch ist Ihre Decke?
Bis 2,40 m passt die Ausführung Pro mit 154 bis 207 cm. Zwischen 2,40 und 2,60 m die Profi Max mit 177 bis 230 cm. Darüber, oder ab einer Körpergröße von 190 cm, die Pro Extra Hoch mit 189 bis 239 cm. Rechnen Sie beide Grenzen: unten müssen Sie gestreckt hängen können, oben muss Ihr Kopf über der Stange noch unter die Decke passen.

3. Körpergewicht plus geplantes Zusatzgewicht?
Bis 100 kg reicht die Standard-Ausführung mit 120 kg Tragkraft. Bis 130 kg die Pro mit 150 kg. Für Weighted Calisthenics die Profi Max mit 200 kg. Wählen Sie mit Reserve: beim Absprung und beim Abfangen wirkt kurzzeitig mehr als das reine Körpergewicht. Knapp an der Obergrenze zu wählen ist beim Kauf eines Power Tower der häufigste Fehler.

Klimmzugturm in Seitenansicht mit fünf nummerierten Bauteilen: Stange, Dip-Griffe, Polster, Standbasis, Höhenverstellung

So ist ein Klimmzugturm aufgebaut

Vier Namen, eine Bauform: Klimmzugturm, Kraftturm, Klimmzugstation und Power Tower meinen denselben freistehenden Rahmen. Aus diesen fünf Teilen besteht er.

  1. Klimmzugstange mit angewinkelten Enden, für Ober-, Unter- und Breitgriff.
  2. Dip-Griffe seitlich nach vorn, für Dips und zum Hängen.
  3. Arm- und Rückenpolster aus PU-Leder, sie stützen Ellenbogen und Rücken beim Beinheben.
  4. Standbasis: die nach vorn und hinten verbreiterte Basis hält den Rahmen kippsicher. Die Standard-Ausführung steht auf Saugnäpfen, damit sie auf Fliesen und Laminat nicht wandert.
  5. Höhenverstellung über Steckbolzen; die Ausführungen decken 154 bis 207, 177 bis 230 und 189 bis 239 cm ab.

Warum ein Power Tower überhaupt schwingt und welche Rolle Grundfläche und Bodenhaftung dabei spielen, steht ausführlich im Ratgeber zur Standfestigkeit.

Die fünf Modelle im Vergleich

  • P201 Klimmzugstation. Der klassische Power Tower, in vier Ausführungen: Standard mit 120 kg Tragkraft und Saugnäpfen, Pro mit 150 kg und 154 bis 207 cm, Pro Extra Hoch mit 150 kg und 189 bis 239 cm, Profi Max mit 200 kg und 177 bis 230 cm. Ober-, Unter- und Breitgriff. Für Klimmzüge, Dips, Beinheben und Liegestütze mit dem eigenen Körpergewicht.
  • P202 Profi Dip-Station. Tragkraft 226 kg, in der Schwerlast-Ausführung 540 kg. Die Pro ist von 102 bis 130 cm verstellbar und hat Liegestütz-Griffe an der Basis, die Profi Max von 93 bis 117 cm. Für Dips, Beinheben und L-Sits. Die kompakteste Lösung, wenn die Deckenhöhe nicht reicht.
  • P203 Profi Latzugturm. Latzugstation mit eigenem Rahmen, oberer und unterer Zug. Die Aufnahmestangen nehmen Hantelscheiben mit Ø 25 und Ø 30 mm auf, über den mitgelieferten Adapter auch Ø 50 mm. Sitz dreifach höhenverstellbar, Oberschenkelpolster arretierbar. Für Latzug, Rudern, Trizeps und Bizeps.
  • P204 Fitness Kabelzug. Kabelzugstation ohne eigenen Rahmen: das Set hängt an einem vorhandenen Punkt, der mindestens 150 kg tragen muss. Das Gewicht ist stufenlos. Zerlegt passt es in einen Rucksack, es lässt sich also mitnehmen. Für Latzug, Trizeps und Bizeps.
  • P205 Klappbare Kinder Reckstange. Für Kinder von 3 bis 9 Jahren, belastbar bis 60 kg, höhenverstellbar von 89 bis 130 cm und zusammenklappbar.
Vergleich: Latzugstation mit eigenem Rahmen und Stellfläche links, Kabelzugstation an einem tragfähigen Deckenbalken rechts

Latzugstation oder Kabelzugstation

Das Prinzip ist bei beiden gleich: ein Seil läuft über eine Umlenkrolle, an einem Ende hängt das Gewicht, am anderen ziehen Sie. Der Unterschied liegt allein in der Aufhängung.

  • Die Latzugstation bringt den eigenen Rahmen mit und braucht nur Stellfläche, keinen tragfähigen Punkt an Decke oder Wand. Sie wird auch Latzugturm oder Cable Tower genannt.
  • Die Kabelzugstation nutzt einen Punkt, den Sie schon haben, und braucht keinen Stellplatz. Auch Kabelstation oder Kabelzug-Kraftstation genannt. Dafür steht und fällt alles mit dieser Aufhängung: sie muss mindestens 150 kg tragen können.

Die Vorfrage lautet also nicht, was weniger kostet, sondern ob Sie einen Punkt haben, der sicher trägt. Wer schon einen Power Tower besitzt, hängt das Kabelzug-Set einfach in dessen Klimmzugstange ein. Ausführlich im Vergleich von Kabelzug und Latzugturm.

Übungen und Muskelgruppen

Ein Power Tower deckt alle Zugbewegungen und den Rumpf ab. Diese sechs Übungen sind die Basis, und das sind die Muskelgruppen dahinter.

Sechs Übungen am Klimmzugturm mit rot markierter Muskelgruppe: Klimmzug, Untergriff, Dips, Beinheben, Knieheben, Liegestütze
  • Klimmzug im Obergriff für den Latissimus, breit mehr Rücken, eng mehr Arm.
  • Klimmzug im Untergriff für den Bizeps, der leichtere Einstieg für Anfänger.
  • Dips für den Trizeps, vorgelehnt mehr untere Brust.
  • Beinheben in den Armauflagen für Bauchmuskulatur und Hüftbeuger.
  • Knieheben als leichtere Vorstufe zum Beinheben.
  • Liegestütze an den unteren Griffen für Brust, Schultern und Rumpf, das schont die Handgelenke.

Was fehlt: Bankdrücken und Schulterdrücken. Alles, was nach oben oder nach vorn drückt, braucht Hanteln und eine Bank. Ein Turm ist eine Ergänzung, kein Ersatz.

Maße, Aufbau und Pflege

  • Material: pulverbeschichteter Karbonstahl, Polster aus PU-Leder, Griffe mit rutschfestem Schaumbezug.
  • Stellfläche: rechnen Sie mit der Grundfläche des Rahmens plus rund einem Meter nach jeder Seite, damit Sie beim Klimmzug und beim Beinheben frei schwingen können.
  • Aufbau: Lieferung in Einzelteilen, Werkzeug und bebilderte Anleitung liegen bei, Spezialwerkzeug ist nicht nötig. Zum Aufrichten des Rahmens ist eine zweite Person bequemer. Das Kabelzug-Set ist sofort einsatzbereit.
  • Untergrund: auf Fliesen und Laminat halten Saugnäpfe oder Gummifüße, auf Teppich sinkt der Fuß ein, dann hilft eine Bodenschutzmatte.
  • Pflege: feucht abwischen, keine Lösungsmittel. Schraubverbindungen in den ersten Wochen einmal nachziehen.
  • Versand und Rückgabe: Versand aus Deutschland, kostenlos, 30 Tage Rückgabe. Garantie 2 Jahre.

Häufige Fragen zu Kraftstationen

Welche Muskelgruppen trainiert ein Klimmzugturm?

Alle Zugbewegungen und den Rumpf: Latissimus und Bizeps beim Klimmzug, Trizeps und untere Brust beim Dip, die Bauchmuskulatur beim Beinheben, Brust und Schultern bei den Liegestützen. Nicht abgedeckt ist das Drücken nach oben und nach vorn.

Nicht die Bauart entscheidet, sondern die Tragkraft: mit Reserve wählen, nicht knapp. Wer noch keinen Klimmzug schafft, kommt mit einem Hocker unter der Stange weiter als mit einem anderen Modell. Die Füße stehen darauf, die Beine drücken so viel mit, wie gerade nötig ist. Ein Elastikband nimmt unten am meisten ab und oben am wenigsten, also genau dort, wo die Wiederholung schwer wird.

Keiner. Die Begriffe stehen für dieselbe Bauform, ebenso Kraftturm, Power Tower und Klimmzug-Tower. Unterschiedlich sind nicht die Namen, sondern Tragkraft, Höhenbereich und Grundfläche.

Rechnen Sie beide Grenzen aus, nicht nur eine. Unten muss die Stange hoch genug sitzen, damit Sie gestreckt hängen können; oben muss Ihr Kopf über der Stange noch unter die Decke passen. Die Ausführungen decken 154 bis 207, 177 bis 230 und 189 bis 239 cm ab.

Ihr Körpergewicht plus geplantes Zusatzgewicht, plus Reserve für die dynamische Last. Knapp an der Obergrenze zu wählen ist der häufigste Fehler.

Unsere Kraftstationen sind freistehend und werden nicht gebohrt. Wenn Sie an Wand oder Türrahmen wollen, sind zwei Wege üblich: das Kabelzug-Set an einem tragfähigen Punkt, oder eine Klimmzugstange im Türrahmen. Entscheidend bleibt in beiden Fällen die Tragfähigkeit der Befestigung.

Bei beiden läuft ein Seil über eine Umlenkrolle. Die Latzugstation bringt einen eigenen Rahmen mit und braucht nur Stellfläche. Die Kabelzugstation hängt an einem vorhandenen tragfähigen Punkt und braucht keinen Stellplatz. Das Bewegungsprinzip ist identisch.

Die P201 ist für das eigene Körpergewicht ausgelegt. Wer mehr Last will, arbeitet mit Gewichtsweste oder Gewichtsgürtel und wählt die Ausführung mit der passenden Tragkraft, für Weighted Calisthenics also die Profi Max mit 200 kg. Hantelscheiben lose auf die Basis zu legen, ist kein Ersatz und kann verrutschen.

Unsere Türme sind für den Innenraum gebaut. Pulverbeschichteter Stahl hält Regen eine Weile aus, die Polster und die Schraubverbindungen nicht. Wer dauerhaft draußen trainieren will, braucht ein ausdrücklich dafür freigegebenes Gerät.

Drei Punkte: Vollständigkeit der Kleinteile, Zustand der Polster, und Verformung an den Fußpunkten. Dort landet die Last, und ein leicht verzogener Standfuß erklärt das Wackeln, das der Verkäufer gern dem Boden zuschreibt.

Auf Fliesen und Laminat sinnvoll: sie schützt den Boden und erhöht die Reibung. Auf Teppich noch eher, weil die Füße sonst einsinken.

Ja, das ist der übliche Ausbauweg. Das Kabelzug-Set hängt an der Stange des Turms und ergänzt die Zugbewegungen, die der Turm allein nicht abdeckt.