Für viele Sportler gilt: „Wenn es nicht auf Strava oder Garmin steht, ist es nicht passiert.“
Wer eine Garmin-Uhr (Fenix, Forerunner, Venu) trägt, möchte seine Indoor-Cycling-Daten natürlich in der Garmin Connect App haben. Doch hier gibt es oft Verwirrung: Warum findet die Uhr das Fahrrad nicht?
Hier ist die Lösung, wie Sie Ihre Daten synchronisieren.
1. Der direkte Weg (ANT+ vs. Bluetooth)
Garmin-Uhren nutzen traditionell den Funkstandard ANT+. Viele moderne Heimtrainer und Smartphones nutzen jedoch Bluetooth. Das ist der Grund, warum sie sich oft nicht direkt „sehen“.
Nur sehr teure High-End-Ergometer haben integriertes ANT+. Aber keine Sorge, Sie brauchen kein neues Gerät. Die Lösung liegt in der „Brücke“.
2. Die „App-Brücke“ (Der Standard-Weg)
Der einfachste Weg, Daten von einem SunJet Heimtrainer zu Garmin zu bekommen, führt über eine Drittanbieter-App.
So funktioniert es:
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Verbinden Sie Ihr Tablet/Smartphone per Bluetooth mit dem Heimtrainer.
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Starten Sie eine Trainings-App wie Kinomap oder Zwift.
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Verknüpfen Sie in den Einstellungen dieser App Ihr Garmin Connect Konto.
Das Ergebnis: Nach dem Training sendet die App die Daten (Distanz, Watt, Kalorien) automatisch an Garmin. Ihr Heimtrainer ist also „indirekt“ voll kompatibel.
3. Die Uhr als Herzfrequenz-Sensor nutzen
Es geht auch andersherum: Sie wollen Ihren Puls von der Uhr auf dem Display des Fahrrads sehen.
Garmin-Uhren besitzen eine Funktion namens „Herzfrequenz senden“ (Broadcast Heart Rate).
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Aktivieren Sie diese Funktion an der Uhr.
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Ihr Tablet oder die Trainings-App erkennt die Uhr nun als externen Pulsgurt.
So haben Sie Ihre präzisen Vitaldaten direkt im Blick, während Sie auf Ihrem SunJet schwitzen.
Fazit
Sie brauchen keinen speziellen „Garmin-Heimtrainer“. Solange Sie einen modernen Heimtrainer mit Bluetooth besitzen, können Sie über Apps wie Kinomap oder Zwift eine perfekte Verbindung zu Ihrer Garmin-Welt herstellen.
Das ist die flexibelste und kostengünstigste Lösung für alle Daten-Fans.